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Perkutane vaskuläre Prozeduren
Was sind perkutane vaskuläre Prozeduren im Bezug zu Herz- und Gefäßoperationen?
Perkutane vaskuläre Prozeduren (angioplastie) im Bezug zu Herz- und Gefäßoperationen sind minimal invasive operative Vorgehensweisen, die dazu dienen, die Strömung der Blutgefäße zu verbessern. Sie werden zur Behandlung von koronarer Herzkrankheit und anderen Durchblutungsstörungen des Körpers wie Gefäßerkrankungen, Endovaskuläres Aneurysma oder die Beseitigung von Blutgerinnseln (Thromben) eingesetzt.
Diese Prozeduren umfassen eine Vielzahl moderner vaskulärer medizinischer Technologien, darunter Ballonangioplastie mit oder ohne Stentimplantation, Rotationsabrasion mit oder ohne Laser oder RF (Radiofrequenz-Ablation), Atherectomy, chemische Verödung und Thrombolyse. Diese Techniken werden entwickelt, um koronare Herzerkrankungen und andere Gefäßerkrankungen zu behandeln, ohne dass es zu einer Operation kommt.
Als beispielsweise bei der Ballonangioplastie ein Ballonkatheter eingesetzt wird, erweitert dieser den Block in den Arterien, indem er sie im Körper aufbläst. Diese Technik wird normalerweise von den Herstellern Medtronic, Johnson & Johnson oder Boston Scientific angeboten.
Außerdem kann ein Stent (ein Metallgerüst) eingesetzt werden, um die Strömung im Gefäß wiederherzustellen, indem er den Block löst und somit den Rückfluss des Blutes ermöglicht. Die Stents, die üblicherweise von den Anbietern Abbott, Philips, Bayer oder Edwards Lifesciences angeboten werden, sind oft mit einer anti-restenotischen Medikation (z.B. Paclitaxel) entweder in Form einer Polymereinlage oder einer Beschichtung versehen.
Bei der Rotationsabrasion wird ein speziell entwickelter Katheter mit mechanischen Winkelscheiben verwendet, die mit einer Rotationsbewegung Druck auf die Arterienwand ausüben und die Blockade beseitigen. Ein weiteres Merkmal der Rotationsabrasion ist, dass sie im Vergleich zur Ballonangioplastie nur minimal invasive Eingriffe erfordert und so das Wiederherstellen des Gefäßes erleichtert. Diese Technik wird vorwiegend von den Herstellern COOK, Medtronic und Johnson & Johnson angeboten.
Atherectomy ist eine weitere Technik, die manchmal als Mittel der Wahl bei der Behandlung von Ablagerungen im inneren Teil der arteriellen Wände eingesetzt wird. Der Eingriff erfolgt meist mit speziell entwickelten Ausrüstungen wie dem Trekcut- oder dem Fluxstone-Dream-Katheter von Medtronic, der die Plaques schneidet und schleift, ohne die Umgebung des Gewebes zu beeinträchtigen.
Chemische Verödungen sind eine weitere Technik zur Behandlung von Durchblutungsstörungen, die im Allgemeinen als eine Art "Stickstoffmonoxid-Verteilung" bezeichnet wird und bei der ein speziell zubereitetes Medikament (Nitrousoxidsuspension) über einen Katheter in die betroffenen Gefäße eingebracht wird. Diese Technik wird normalerweise von den Herstellern Boston Scientific oder Cordis/J&J angeboten.
Thrombolyse ist ein weiterer Katheterbasierter Eingriff, der dazu dient, die physiologischen Prozesse des Körpers zu unterstützen. Hierbei wird Thrombolyse-Gel direkt an den Ort des Blockes gespritzt, um die Blutgerinnsel aufzulösen, bevor sie das Gefäß verschließen. Diese Technik wird von verschiedenen Herstellern wie Fresenius, Medtronic und Boston Scientific angeboten.
Diese Techniken ermöglichen eine sicherere und effektivere Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen im Vergleich zu einer vollständigen Operation, die in der Regel größere Risiken birgt. Sie sind jedoch niemals eine Alternative zu einer koronaren Bypass-Operation.
Fazit
Perkutane vaskuläre Prozeduren sind eine sichere, effektive und minimal invasive Methode zur Behandlung von koronaren Herzerkrankungen und anderen Durchblutungsstörungen des Körpers. Sie umfassen häufig Ballonangioplastie mit oder ohne Stentimplantation, Rotationsabrasion mit oder ohne Laser oder RF (Radiofrequenz-Ablation), Atherectomy, chemische Verödung und Thrombolyse. Während diese Techniken eine gute Alternative zu vollständigen Operationen sein können, sind sie kein Ersatz für eine Operation.
