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Photorefraktive Keratektomie
Photorefraktive Keratektomie - ein innovativer Weg der Augenchirurgie und Augen-OP bei Astigmatismus
Die Photorefraktive Keratektomie (PRK) ist eine moderne Augenchirurgie, die dazu dient, Patienten mit Astigmatismus zu behandeln und langfristige Veränderungen in der Hornhaut eines Auges herbeizuführen. Die Methode besteht aus dem Gebrauch von Femtosekunden-Lasersystemen wie dem Wavelight® EX500 Excimer Laser von Alcon, dem VISX® S4 IR Excimer Laser-System von Abbot Medical Optics oder dem Schwind Amaris® 750S Excimer Laser-System, um übermäßige Kurven und Verwaschungen in der Hornhaut zu korrigieren. Im Gegensatz zu anderen Operationen bei Astigmatismus, wie z.B. Radiale Keratotomie (RK), erfordert die PRK keine Einschnitte in der Hornhaut. Stattdessen wird die Oberfläche der Hornhaut abgetragen und nachfolgend die nötigen Anpassungen durch den Excimer Laser vorgenommen. Durch die Photorefraktive Keratektomie ermöglicht es Augenchirurgen, die Ausdehnung der Brechkraft der Hornhaut wieder einzustellen und die astigmatische Kurve zu normalisieren. Dadurch erhält der Patient eine scharfere und klarere Sicht.
Eine typische Augenchirurgie bei PRK besteht aus mehreren Schritten. Begonnen wird, indem die obere Schicht der Hornhaut entfernt wird. Anschließend wird der Excimer Laser so eingestellt, dass die Hornhaut perfekt zur Korrektur des Astigmatismus geformt wird. In der Zwischenzeit werden Medikamente injiziert, um nachfolgende Entzündungen zu verhindern und das Immunsystem des Auges in Schach zu halten. Während des Laserprozesses werden die Augen durch eine Schienenvorrichtung fixiert, um eine Ausrichtung des Laserstrahls zu erzielen. Nachdem die Nachuntersuchung abgeschlossen ist, beginnt das Heilungsprozess. Einige Patienten können das Ergebnis der PRK bereits nach weniger als zwanzig Minuten bemerken.
Es gibt einige wesentliche Vorteile der Photorefraktive Keratektomie. Zum einen ermöglicht sie eine schnelle Korrektur und man braucht nicht viel Augengel. Zum anderen kann die PRK sich an den jeweiligenBedürfnissen des Patienten anpassen. Außerdem können die Resultate der PRK sehr lange anhalten, manchmal sogar Jahrzehnte. Da solche Operationen ambulant ausgeführt werden und die meisten Patienten sich rasch daraus erholen, ist die PRK eine ideale Wahl, um Astigmatismus bei Patienten zu behandeln, die nicht unter den Nebenwirkungen der RK leiden wollen.
Eine weitere Alternative zur Photorefraktive Keratektomie ist die LASIK-Behandlung. Während die Vorteile und Ergebnisse sich ähneln, gibt es einige deutliche Unterschiede zwischen den beiden. So erfordert die LASIK einen Einschnitt in der Hornhaut, um die tieferen Hornhautschichten zu bearbeiten. Die Präzision, die die LASIK-Behandlung bietet, führt aufgrund des Einschnitts sowohl zu mehr Komplexitäten als auch zu mehr Risiken als die PRK. Durch die photorefraktive Keratektomie können Komplikationen wie verschwommene Sicht, Schmerzen und Entzündungen minimiert werden. Während die Photorefraktive Keratektomie geringere Risiken aufweist als die LASIK-Behandlung, benötigt sie mehr Zeit, um die optimale Sicht herzustellen und aus diesem Grunde überwacht der Arzt den Heilungsprozess über eine längeren Zeitraum.
Grundsätzlich ist die Photorefraktive Keratektomie Chirurgie der Wahl, wenn es darum geht, Astigmatismus zu behandeln. Da die Ergebnisse so zufriedenstellend sind und gleichzeitig die Nebenwirkungen begrenzt bleiben, können Augenchirurgen und Anbieter wie Alcon, Abbot Medical Optics omder Schwind Amaris die Femtosekunden-Lasertechnologie bei einer Vielzahl von Patienten nutzen, um deren Vision und ihren Lebensstil zu verbessern. Wenn Sie an einer solchen Behandlung interessiert sind, empfehlen wir Ihnen dringend eine Konsultation bei einem lizenzierten Augenchirurgen in Betracht zu ziehen.
